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2. April 2027 19 Uhr
Ehrbar Saal Wien


Anna Prohaska Sopran
Andreas Fröschl Klavier

WAGNÉRISME

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Basisfarbe

Lieder von Claude Debussy, Hugo Wolf und Richard Wagner

Das detaillierte Programm folgt in Kürze

Karten

45€ I Kategorie 1
35€ I Kategorie 2
10€ I Student:innen bis 30 Jahre

Die österreichisch-britische Sopranistin Anna Prohaska, die 2024 mit dem OPUS KLASSIK als „Sängerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde, debütierte bereits im Alter von 18 Jahren an der Komischen Oper Berlin als Flora in Benjamin Brittens The Turn of the Screw. Kurz darauf folgte ihr Debüt an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, deren Ensemble sie mit nur 23 Jahren beitrat. Seither hat sie eine außergewöhnliche internationale Karriere aufgebaut und ist an den bedeutendsten Opernhäusern und mit den renommiertesten Orchestern der Welt aufgetreten.

Zu den Höhepunkten ihrer Opernlaufbahn zählen die Rolle der Zabelle in der Uraufführung von George Benjamins Picture a day like this sowie Morgana in Händels Alcina beim Festival d’Aix-en-Provence. Am Royal Opera House sang sie Pamina (Die Zauberflöte), Constance (Dialogues des Carmélites) und Nannetta (Falstaff). Weitere wichtige Engagements führten sie als Mélisande in Pelléas et Mélisande an die Hamburgische Staatsoper, als Anne Trulove (The Rake’s Progress), Merab (Saul) und Angelica (Orlando) an das Theater an der Wien, als Zerlina (Don Giovanni) an die Mailänder Scala, in der Titelrolle von Orphée et Eurydice zum Maggio Musicale Fiorentino sowie als Blonde (Die Entführung aus dem Serail) an die Opéra national de Paris. Weitere bedeutende Rollen waren Sophie (Der Rosenkavalier) in Baden-Baden, Iphis (Jephtha) in Amsterdam sowie Marzelline (Fidelio), die Titelrolle in Purcells The Fairy Queen, Blonde, Ännchen (Der Freischütz) und Adele (Die Fledermaus) an der Bayerischen Staatsoper.

Als regelmäßiger Gast der Salzburger Festspiele war Anna Prohaska unter anderem als Vitellia, Zerlina, Despina, Deola in Luigi Nonos Al gran sole carico d’amore, Susanna sowie als Cordelia in Aribert Reimanns Lear zu erleben.

An der Deutschen Staatsoper Berlin beeindruckt sie mit einem besonders vielseitigen Repertoire, das Rollen wie Anne Trulove, Susanna, Sophie, Pamina, Ilia, Oscar, Blonde, Poppea, Euridice, Aricie, Ännchen und Anna Reich umfasst. Darüber hinaus wirkte sie in Uraufführungen von Beat Furrer und Peter Ruzicka mit. Zu den Dirigenten, mit denen sie zusammenarbeitete, zählen Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, Philippe Jordan, Gustavo Dudamel und René Jacobs.

Auch als Konzertsängerin genießt Anna Prohaska internationales Renommee. Seit ihrem Debüt bei den Berliner Philharmonikern im Alter von 24 Jahren tritt sie regelmäßig mit dem Orchester auf, unter anderem unter der Leitung von Simon Rattle, Daniel Harding und Claudio Abbado. Weitere Zusammenarbeit verbindet sie mit den Wiener Philharmonikern unter Pierre Boulez, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons, Daniel Harding, Herbert Blomstedt und Yannick Nézet-Séguin, dem London Symphony Orchestra unter Simon Rattle, dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel, dem Royal Concertgebouw Orchestra unter François-Xavier Roth, dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie dem Boston Symphony Orchestra unter Christoph von Dohnányi. In den vergangenen Jahren war sie zudem Artist in Residence unter anderem am Konzerthaus Berlin, Konzerthaus Dortmund, der Alten Oper Frankfurt, der Kammerakademie Potsdam und der Philharmonie Luxembourg.

Zu ihren Projekten der Saison 2025/26 gehören die Gouvernante in Brittens The Turn of the Screw an der Oper Rom in einer Inszenierung von Deborah Warner, die Rolle der Ismène in Pascal Dusapins Uraufführung von Antigone unter der Leitung von Klaus Mäkelä, die Rückkehr als Zabelle in Picture a day like this am Teatro di San Carlo sowie Susanna in Mozarts Le Nozze di Figaro mit dem Orchestre symphonique de Montréal und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona.

Auf dem Konzertpodium wird sie mit dem Toronto Symphony Orchestra auf Europatournee gehen und Mahlers Vierte Symphonie interpretieren. Außerdem arbeitet sie erneut mit Sir Simon Rattle zusammen, diesmal für Aufführungen von Hans Werner Henzes Das Floß der Medusa mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Weitere Engagements führen sie zum Orchestre Philharmonique de Radio France, zum Varian Fry Ensemble der Berliner Philharmoniker sowie zum Phantasm Viol Consort. Gemeinsam mit der Geigerin Isabelle Faust setzt sie zudem ihre erfolgreiche Tournee mit György Kurtágs Kafka-Fragmente fort.

Anna Prohaskas zahlreiche Einspielungen und Musikvideos waren 2013 Gegenstand der Dokumentation The Fabulous World of Anna Prohaska von Andreas Morell. Ihr Debütalbum Sirène erschien 2011 bei Deutsche Grammophon, gefolgt von Enchanted Forest (2013) und Behind the Lines (2014). Zu ihren jüngeren Veröffentlichungen zählen das erfolgreiche Album Serpent & Fire mit Il Giardino Armonico, Paradise Lost mit Julius Drake, Bach: Redemption mit der Lautten Compagney, Celebration of Life in Death mit dem La Folia Barockorchester (alle bei Alpha Classics), György Kurtág: Kafka-Fragmente mit Isabelle Faust (Harmonia Mundi) sowie zuletzt Maria Mater Meretrix mit Patricia Kopatchinskaja und der Camerata Bern (Alpha Classics).

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